Hört die Geschichte von Cyric´s Leben, wie unser allmächtiger Lord Cyric sie uns selbst im Cyrinishad, dem heiligsten aller Bücher, verkündet hat!!
Einzigartig von Geburt an
Es heißt, dass Tymora und Beshaba um die Kontrolle über das Schicksal jeder Seele wetten, die in die Welt geboren wird. Die Lady des Glücks wirft ihre Silbermünze und die Unglücksmaid sagt Kopf oder Zahl. Wenn Beshaba sich geirrt hat wird Tymora die glückliche Seele für den Rest ihres Lebens mit Glück überschütten. Es heißt aber auch, das die Unglücksmaid nahezu niemals verliert.
Nur ein einziger Mann ist ihrem grausamen Spiel jemals entkommen - Cyric, aus der Zhentilfeste! Bevor er auch nur seinen ersten Schritt als sterblicher in unserer Welt machte hatte Cyric schon den Willen dem zufälligen Ruf des Schicksals zu widerstehen und sein eigenes Glück zu machen. Als Cyric´s Seele vor den Göttinnen stand, war sein Licht so strahlen hell, dass seine Gegenwart die Göttinnen blendete, so dass sie die Münze nicht mehr fallen sahen und keine Wette über sie machten. So wurde Cyric in die Welt geboren ohne jedes Schicksal außer dem, dass er sich selbst machte.
Jugend
In einem kleinen Haus in den Slums der Zhentilfeste schlüpfte der Mann der ein Gott werden sollte für die erste Zeit in die Hülle eines Sterblichen. Seine Mutter, eine wunderschöne Bardin mit Weisheit so groß wie Oghma, hatte die Größe ihres Kindes im Traum vorhergesehen. Sie versteckte ihr Kind vor seinem Vater, da dieser ein Anführer der Zhentiller war, ein Agent des schwarzen Netzwerkes und Anhänger des Gottes Bane (auch Tyrannus genannt). Denn auch der Gott der Zwietracht hatte Cyric´s potenzielle Macht erkannt. In Furcht vor dem einzigen sterblichen, der ungebunden durch das Schicksal war, schickte er seine Agenten durch die Stadt um das Kind zu finden und zu töten.
In der heißesten Nacht des heißesten Sommers den die Zhentilfeste je gesehen hatte fanden diese Agenten Cyric´s Mutter und töten sie. Einer der ersten, der sein Schwert durch ihren Körper bohrte, war ihr ehemaliger Liebhaber und Vater ihres Sohnes. Cyric entkam ihnen indem er in die Kanalisation floh.. Blutbeschmiert und allein, Cyric kämpfte um sein Leben, wo jedes andere menschliche Kind aufgegeben hätte und gestorben wäre. Das Blut von Ratten wurde seine Milch und ihre Häute seine Decke.
Am Sonnenaufgang des nächsten Tages kam Cyric zurück in Licht, durch den grausamen Mord und die unerträgliche Hitze dieser heißesten Nacht des heißesten Sommers gehärtet wie ein dreifach geschmiedetes Schwert.
Ein sembianischer Winzer namens Astolpho, der durch die armen Viertel der Zhentilfeste zog um seine Waren zu verkaufen, fand den Waisen und schmuggelte ihn aus der Stadt. Er wusste nicht, dass er damit die Hauptrolle in Cyric´s Flucht vor einem blutrünstigen Haufen zhentillischer Soldaten und Magiern spielte. Wie die meisten konnte er nicht hinter Cyric´s sterbliche Fassade blicken, die seine ganze Größe vor der Welt verbarg.
Für ein Dutzend Jahre, zogen Astolpho der Winzer und seine Frau den Jungen in dem goldnen Käfig des Reichtums auf, der so typisch war für Sembia das Königreich der Händler. Cyric, der noch nie was für Luxus übrig hatte, nutzte ihr Geld und ihren Einfluss um sich selber die bestmögliche Bildung zukommen zu lassen und alles was nur möglich war über Faerun und die Länder die er eines Tages als, Lord of the Dead, beherrschen würde zu lernen. Die Eifersüchtigen Götter beobachteten wie er aufwuchs, ängstlich vor seiner Macht und unfähig ihm eine Bestimmung aufzuerlegen außer der, die Cyric sich selbst gewählt hatte.
Gegen die Götter
Trotzdem versuchten die Götter, die Cyric eines Tages zerstören würde, Bane, Bhaal und Myrkul seine wachsende Stärke und Weisheit in jeder in ihrer Macht stehenden Art zu bekämpfen. Bane lies dunkle Gerüchte über Cyric entstehen, die ihn von den wohlhabenden Kreisen in denen seine Eltern verkehrten isolierten. Myrkul schloss einen Pakt mit Talona, der Göttin der Gifte, um Cyric mit Krankheiten zu plagen. Und Bhaal sandte seine besten Mörder um Cyric zu jagen. Aber Cyric hatte sein früheres Leiden zu einem Schild gemacht, den kein Gott jemals durchdringen konnte. Er vernichtete ihre Diener wo immer er sie fand und überfand jedes Hindernis das sie ihm in den Weg stellten als wäre sie Kieselsteine im Weg eines Titanen.
Die letzten von Bane´s Dienern, denen Cyric in Sembia gegenüberstand waren Astolpho und seine Frau. Bane hatte sie gekauft indem er ihnen ein Ende der Pechsträhne versprach, die Astolpho´s Geschäft an den Rand des Ruins gebracht hatte. Im Gegenzug für Astolpho´s erneuerten Wohlstand versuchten sie Cyric mit allen Mitteln daran zu hindern, Sembia zu verlassen um sein Glück zu suchen. Aber die fesseln aus familiären Pflichten und geheuchelter Liebe die sie webten wurden von Cyric´s scharfen verstand sofort durchschaut. Er lehnte ihren Wohlstand und Komfort ab um hinaus zu ziehen die Welt zu erleben, die er bislang nur durch Barden und Historiker erfahren hat.
Astolpho´s Leiche fand man aufgespießt aufs Stadttor, gehäutet wie Cyric es vor vielen Jahren mit den Ratten in der Kanalisation der Zhentilfeste gemacht hat. Niemals wurde die Leiche von Astolpho´s Frau gefunden, so gut hatte Cyric sie versteckt. Bis zum heutigen Tage kann nichts den Geruch des Todes vermindern der in der Luft hängt, oder die nächtlichen geisterhaften Schreie zum verstummen.
Zurück zum Anfang
Und so zog Cyric durch die Herzlande und vermehrte sein unglaubliches Wissen mit dem, was er auf seinen Wegen neues lernte. Die angsterfüllten Götter, die sich ihres bevorstehenden Schicksals gewiss waren, versuchten ihr bestes um ihn zurückzuhalten, doch Cyric stand weit über ihrem schwachen Griff.
Cyric lernte zu kämpfen zu gut wie nur die besten Soldaten in ganz Faerun es können und zu überleben, egal wie lebensfeindlich die Umgebung auch war.
Letztendlich kehrte er zurück zur Stätte seiner Geburt, kein Ort auf dieser Welt kann mit den grauen und alltägliche Horror der Zhentilfeste gleichziehen. Kurz, es ist eine Stadt wo der Mantel der Zivilisation am dünnsten ist und Männer und Frauen in der tägliche Gewissheit leben, das Existenz nichts als Schmerz bedeutet und Tod das einzige ist, das die leidenden erlösen kann.
Dieses Wissen war Cyric´s Geburtsrecht und die Zeit für ihn war gekommen, das einzufordern.
Nachdem Cyric den Schrecken der Zhentilfeste getrotzt und die Anführer der Diebesgilde auf die Knie gezwungen hatte zog er wieder hinaus in die Wildnis. Die Rachedrohungen der Gildenmeister störten ihn nicht und störten seinen nächtlichen Schlaf nicht eine Sekunde. Obwohl er gerade einmal 16 Winter alt war so wusste er, sollt er nur einmal, auch nur eine Sekunde, furcht empfinden, dann würde sein Schicksal, wie das der gewöhnlichen Menschen, auf ewig davon bestimmt werden
Reise um zu lernen
Für acht Jahre zog Cyric durch die Welt, lernte über die Menschen und entschlüsselte ihre Mythen auf der suche nach dem wahren Gesicht der Götter, nach ihren wahren Schwächen. Die angsterfüllten Götter und Gildenmeister vereinigten ihre Kräfte zu dieser Zeit ihre Kräfte und sandten Mörder gegen ihn. Jeder einzelne spürte den stahl von Cyric´s Klinge als dieser sie damit schreiend in den Hades schickte.
Allerdings wurde es schwierig für Cyric unbemerkt durch die Städte von Faerun zu reisen. Die ständigen Kämpfe gegen die von Bane und Myrkul geschickten Zhentiller zogen zu viel Aufmerksamkeit auf ihn. So kehrte er ein letztes mal in die Zhentilfeste zurück. Der junge Mann war unterwegs die Gildenmeister und die Patriarchen der Kirchen der beiden Götter zu töten. In der tiefe der dunkelsten Nacht des Jahres erklomm Cyric die schwarzen Mauern der Zhentilfeste. Am nächsten Morgen fand man die neun Meisterdiebe, ihre Kehlen aufgeschlitzt von Ohr zu Ohr. In der folgenden Nacht befiel das selbe Schicksal die Hohepriester von Bane und Mykrul.
Aber es blieb noch eine letzte Aufgabe für Cyric, bevor er die Zhentilfeste verlassen konnte: Die dunklen Götter hatten geschworen, seinen wahren Vater zu beschützen, der ihnen in der Vergangenheit so gut gegen seinen Sohn gedient hatte. Cyric wollte beweisen, dass nichts auf der Welt und darüber, einen seiner geschworenen Feinde vor seiner Klinge schützen kann. Die Magie die Bane und Myrkul um Cyric´s Vater gelegt hatten sollten sie warnen wenn sich jemand nähert, der daran denkt ihrem Agenten zu schaden. Aber in ihrer unendlichen Dummheit hatten sie vergessen, das Cyric, der nicht wie gewöhnliche Sterbliche die schweren Ketten des Schicksals um den Hals trägt, sich leise bewegen konnte, unsichtbar für sie. Er tötete seinen Vater und hinterlies ein Zeichen für die Götter: Einen Totenkopf umgeben von einer schwarzen Sonne, jenes Zeichen das eines Tages sein heiliges Symbol sein würde.Cyric´s Krieg gegen die Götter hatte begonnen.
Freunde und Verrat
Seine Freiheit vom Schicksal machte ihn unsichtbar für die Götter, genau wie seine Freiheit von Angst ihm zu einem unauslöschlichen Feind machte. Doch wusste Cyric, dass er mächtige Waffen brauchen würde, um die Götter von ihrem himmlischen Thronen zu stoßen. So begab er sich auf die Suche nach einem der mächtigsten in der Welt der sterblichen bekannten Artefakte: Dem Ring des Winters.
Und Cyric kam nach ins Land Thar, der Heimat von Drachen und schrecklichen Bestien. Bewaffnet nur mit einem stählernen Schwert und der List von einem Dutzend Elfen, suchte er nach dem legendären Ring in der Höhle eines Clans von Frostriesen. Dort fand er sich plötzlich in der Rolle des Retters einer Gruppe Söldner und Halsabschneider, die in die Höhle gekommen waren um nach Schätzen zu suchen.
Nachdem Cyric alleine fünf der Frostriesen erschlagen hatte riefen die restlichen Riesen nach ihrem Gott, einem mächtigen Element von einer gefrorenen Ebene der Abyss. Die Eiskreatur, genau wie die Götter von Faerun, konnte Cyric, den Schicksalslosen, nicht sehen. Aus dieser Schwäche zog der junge Krieger seinen Vorteil. Cyric verwundete das Element so schwer, dass es sich schließlich in die kalten Hallen seines Palastes in der Abyss zurückzog. Die übrigen Frostriesen nach dem Rückzug ihres unmenschlichen Meister auf der Stelle, was Cyric lehrte in Zukunft immer zuerst den Anführer seiner Feinde niederzustrecken.
Obwohl der Ring des Winters nicht in der Höhle war, so bekam Cyric eine andere neue Waffe, den Krieger Kelemvor Lyconsbane. Kelemvor hatte als einziger von den von Cyric geretteten Söldnern den Kampf mit den Riesen überlebt. Für die nächsten Jahre folgte dieser dumme Söldner seinem Retter wie ein Hund. Obwohl Cyric erst seine Zweifel hatte, ob er die Dienste dieses Trottels annehmen sollte, so wurde ihm doch klar, dass seine Stärke andere dazu bringen könnte sich in der Schlacht um Kelemvor zu versammeln. Kelemvor sammelte Essen für Cyric und hielt nachts Wacht nach weiteren Dienern der Götter Ausschau, doch war er blind für Cyric´s Version von der Welt. Dutzende Ängste kettenden ihn an seine Zweitklassigkeit, wie alle sterblichen. Wäre Kelemvor klug genug gewesen zur Seite zu treten, so hätte Cyric seinen Weg alleine fortgesetzt und sein selbstgewähltes Schicksal erfüllt. Doch Kelemvor zeigte sich als gefährlicher als die Götter selbst.
So kam es, dass Kelemvor Lyconsbane, der der erste sterbliche war der Cyric diente, auch Cyric´s größter Feind auf Erden war.Ende des Zitats aus dem Cyrinishad
Hier enden die Seiten des Cyrinishad, welche ich in meinem Besitzt habe. Aber der Rest dürfte eh allen bekannt sein. Cyric erfüllte sein selbstgewähltes Schicksal in der Zeit der Sorgen. Er tötete in dieser Zeit Bane, Bhaal und Myrkul. Auch Kelemvor Lyconsbane fand während dieser Zeit seinen Tod durch Cyric´s Hand. Er brachte Ao die Tafeln des Schicksals zurück und wurde zum Herr über Tod, Mord und Zwietracht. Kurze Zeit nachdem er Gott war tötete er auch noch Leira, Göttin der Lügen, und wurde somit Prince of Lies. Da ihm aber die Pflicht einen Grossteil seiner Macht auf das Richten der Toten zu werden lästig war, schmiedete er einen genialen Plan durch den, unter Ausnutzung mehrere Götter er die lästige Pflicht an Kelemvor abgeben konnte. Cyric herrscht jetzt über die Macht von drei Göttern (Bane, Bhaal und Leira) und hat keine lästigen Pflichten mehr. Cyric hat das Cyrinishad diktiert, damit wir seine wahre Größe erkennen und so soll es sein. Also stimmt mit mir an:Praise be to Cyric the All, Most Mighty, Highest of the High, the Dark Sun, the Black Sun, the Lord of Three Crowns, and the Prince of Lies.
Dieser Text ist frei übersetzt aus dem englischsprachigem Forgotten Realms Roman "Prince of Lies". Dungeons & Dragons Materialen sind © Wizards of the Coast, Inc bzw. AMIGO Spiel + Freizeit GmbH